Château Bellefont-Belcier St. Emilion Grand Cru Classé AC
2025
Hervorragender Bordeaux aus St. Emilion
Charakter
Die Auslieferung erfolgt im Frühsommer 2028
Der 2025er Bellefont-Belcier zählt erneut zu den herausragenden Weinen des Sortiments von Vignobles K. Er präsentiert ein lebhaftes Bouquet von schwarzen Johannisbeeren (Cassis), Maulbeeren und Kirschen, das von Gewürznoten und Anklängen von Bleistiftmine begleitet wird.
Am Gaumen zeigt er sich mittel- bis vollmundig, vielschichtig und harmonisch. Sein konzentrierter Fruchtkern wird von einer frischen Säure belebt und von samtigen Tanninen umrahmt. Das Finale ist lang, schwebend und von eleganten Duftnoten geprägt.
Die Cuvée besteht aus 70 % Merlot, 20 % Cabernet Franc und 10 % Cabernet Sauvignon. Der Ausbau erfolgte zu einem Drittel in großen Holzfässern (Foudres). Der Wein weist einen pH-Wert von 3,48 auf.
Dies ist einer der bislang gelungensten Weine, die auf diesem Weingut erzeugt wurden. (Robert Parker)
Terroir
Bellefont-Belcier profitiert von einem außergewöhnlichen Terroir an den Südhängen von Saint-Émilion. Die Weinberge liegen auf reinem Kalkstein mit einer dünnen Auflage aus Lehm und Sand und erstrecken sich in einer natürlichen Amphitheaterform, welche als eine der begehrtesten Lagen der Appellation gilt.
Die Reben werden mit einer Pflanzdichte von derzeit rund 7.000 Stöcken pro Hektar kultiviert. Langfristig wird diese schrittweise auf 10.000 Stöcke erhöht, um die Erträge pro Rebstock auf unter 500 Gramm zu begrenzen und so die Konzentration und Qualität der Trauben weiter zu steigern. Sämtliche Arbeiten im Weinberg erfolgen von Hand.
Mit rund 5.500 Hektar Rebfläche zählt Saint-Émilion zu den bedeutendsten Weinbaugebieten im Osten von Bordeaux. Die Appellation verdankt ihren Namen der historischen Stadt Saint-Émilion, die nach dem Heiligen Aemilianus benannt wurde. Im Jahr 1999 wurde Saint-Émilion als weltweit erstes Weinbaugebiet von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Geschichte
Bellefont-Belcier liegt an den Hängen des Kalksteinplateaus, an der sogenannten Côte Pavie. Es ist der übernächste Nachbar von Château Pavie, weitere Nachbarn sind Larcisse Ducasse und Tertre Rôteboeuf.
Château Bellefont-Belcier
Schöner Wohnsitz aus dem 18. Jahrhundert! Das Ende des 18. Jahrhunderts gegründete Château Bellefont-Belcier liegt ideal an der Südküste von Saint-Emilion und grenzt an Château Pavie, Château Larcis-Ducasse und Château Tertre Roteboeuf.
Die Domaine Bellefont-Belcier gehörte ursprünglich einer mächtigen Familie aus Bordeaux: Ende des 18. Jahrhunderts gründete Graf Louis-François de Belcier zunächst den Weinberg und errichtete dann Anfang des 19. Jahrhunderts das Schloss, das er Bellefont nannte (Kurzform von "Belle Fontaine", was auf die zahlreichen Quellen in der Nähe des Schlosses hinweist, die aus dem Lehm-Kalk-Hang entspringen). Das Schloss ging Ende des 19. Jahrhunderts in den Besitz der Familie Faure über. Zu dieser Zeit wurde der Weinberg zu einem der führenden Weingüter der Region Bordeaux und erhielt zahlreiche Auszeichnungen (darunter die einzige Goldmedaille, die das Landwirtschaftsministerium 1892 auf dem Concours général agricole in Paris für Bordeaux-Weine vergab).
Für seine Zeit modern, entwarf er den berühmten kreisförmigen Tank im Hang mit seiner Schwerkraftauffangvorrichtung. Er wurde seit seiner Erbauung unverändert erhalten und ist heute eines der Schmuckstücke dieses Anwesens. 1994 wurden umfangreiche Arbeiten zur Umstrukturierung des Weinbergs durchgeführt. Château Bellefont-Belcier wurde 2006 als Grand Cru Classé klassifiziert. Peter Kwok erwarb das Anwesen im Jahr 2017.
St. Emilion AC
Schon zur Zeit der römischen Herrschaft wurde in der Gegend um die Stadt Saint-Émilion Wein angebaut. Selbst der Dichter Ausonius, nach dem auch das Château Ausone benannt ist, betätigte sich dort als Winzer. Die Stadt selbst in ihrer jetzigen Lage und Form wurde im 8. Jahrhundert von einem Eremiten gleichen Namens gegründet. Saint-Émilion war eine wichtige Etappe für Pilger auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Heute sind in der Region Saint-Émilion ca. 5.700 ha mit Reben bestockt, die auf ca. 1.000 Weinbauern verteilt sind. Als Besonderheit gibt es in Saint-Émilion sogar zwei kommunale Appellationen: Saint-Émilion und Saint-Émilion Grand Cru.
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