Lagavulin Pedro Ximenez finish Distillers Edition 1999

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Lagavulin Pedro Ximenez finish Distillers Edition  1999
CHF 95.00
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Herkunft Schottland – Islay
Produzent Lagavulin
Jahrgang 1999
Volumenprozent 43% Vol.
Flaschengrösse 70cl
Jede Distillers Edition erfährt eine zweite (oder doppelte) Reifung in Fässern, die vorher mit hochprozentigen Weinen befüllt waren.Ein wirklich ausgeprägter und herausragender Schluck bei dem das Pedro Ximenez Sherry Fassholz natürlich eine grosse Rolle spielt. Ein etwas milderer Lagavulin; immer noch voll-torfig aber nicht so tief oder intensiv wie der 16-jährige. Duft: Intensiver Torf und Vanille. Eine Rosinensüße hält den Rauch in Schach. Jodhaltiger Torf und knusprig geröstetes Malz. Beglückend und verlockend. Körper: Voll und reich. Geschmack: Süss und köstlich; ein klarer, grasiger Malzton, dann Torf-Attacken, Rauch füllt den Mund. Punktuell sehr salziger Tang; in der Mitte Kaffee und Vanille mit einem Schimmer von Frucht. Abgang: Unglaublich lang, selbst für einen Islay. Frucht, Torf und lang anhaltende Eiche.

Geschichte

Lagavulin bedeutet übersetzt das Tal, in der die Mühle steht und ist in der Lagavulin Bay, einer kleinen Bucht an der Südküste Islays, lokalisiert. Die Anfänge von Lagavulin reichen vermutlich bis in die Mitte des 18. Jh. zurück, denn bereits 1742 wurde an dem heutigen Standort der Brennerei Whisky produziert. Allerdings befanden sich in der Lagavulin Bay damals rund zehn (illegale) Destillerien, so dass eine genaue Altersangabe der Lagavulin Destillerie schwierig ist. Erst ab 1816 wird die Geschichte eindeutiger, denn damals wurde durch John Johnston die erste legale Brennerei in der Bucht gegründet und nur eine Jahr später folgte eine zweite legale Brennerei, die durch Archibald Campbell gegründet wurde. In den nächsten Jahren übernahmen sowohl Johnston als auch Campbell des Öfteren den Besitz von beiden Brennereien. Es war jedoch John Johnston, der im Jahr 1837 beide Destillerien zur heutigen Lagavulin Brennerei zusammenlegte. Einige Jahre später ging Lagavulin in den Besitz der Firma James Logan Mackie über, die auf dem Gelände eine weitere Brennerei errichten ließ. Diese zweite Brennerei hieß Maltmill und wurde errichten um einen heftig getorften Malt zu produzieren, dies wurde bewerkstelligt, indem man zwar die mash tun von Lagavulin mitbenutzte jedoch über eigene floor maltings und Brennblasen verfügte. Maltmill wurde zwischenzeitlich geschlossen und die ehemalige Mälzerei beinhaltet nun das Besucherzentrum von Lagavulin. Heutzutage gehört Lagavulin zum Diageo Konzern und produziert mit je zwei Wash- und Spiritstills um die 2.250.000 Liter Whisky im Jahr.
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